Vor 13 Jahren begeisterte „Findet Nemo“ Groß und Klein. Der Nachfolgefilm „Findet Dori“ startet am 17. Juni in den USA

13 Jahre hat es gedauert, bis der Nachfolger des bis dato erfolgreichsten Animationsfilms der Welt in die Kinos kommt- Am 17. Juni startet in den USA „Findet Dori“.  Ob der Streifen allerdings so eine nachhaltige Wirkung erzielen wird, wie das Original „Findet Nemo“ ist zu bezweifeln. Dem gelang es nämlich, für einen Fisch einen völlig neuen Namen zu erfinden. Auf den meisten Tauchbasen dieser Welt werden nämlich die Clown- oder auch Anemonenfische nur noch mit „Nemos“ bezeichnet. Früher galten sie auch nicht unbedingt als Attraktion, auf die eigens schon im Briefing hingewiesen wurde. Heute dürfte der Anemonenfisch der am meisten fotografierte Fisch der Welt sein. Das hat er auch seiner auffälligen Wehrhaftigkeit zu verdanken. Wenn es darum geht, seine Anemone zu verteidigen, kennt Nemo keine Furcht. Die Attacken auf Kameras lassen leicht brauchbare Bilder entstehen.

Anemonenstadt

Der Film veränderte nicht nur die Taucherwelt, sondern belebte auch den Tourismus an der australischen Küste, wo „Findet Nemo spielt“, enorm. Die Nachfrage nach Clownfischen für Aquarium explodierte, obwohl die Fische, die von ihrer Anemone abhängen, ganz und gar nicht leicht zu halten sind. Meist sind Anemonenpärchen und ihre Anemone Einsiedler. Manchmal gibt es jedoch Ausnahmen, wie große Kolonienen am ägyptischen Panoramariff zeigen. Unser Beispiel einer Anemonenstadt stammt allerdings von Hausriff vor der Orca-Tauchbasis vor Wadi Lahami.

Text und Video: psk

Foto: M.Kirschner