Dahab, einst ein Dorado für Aussteiger, profitiert nach der Krise von seinem alten Ruf.

Crazy Week der Lagona Divers mit Teilnehmer-Rekord

„Wir wurden förmlich überrollt“, gesteht Thomas Heigl von Lagona Divers, als er mit der Frage konfrontiert wird, warum sein Unternehmen in diesem Jahr gleich zwei Crazy Weeks hintereinander angeboten hat. Die Antwort darauf ist relativ einfach: Die Nachfrage war so hoch wie nie zuvor. Woran es liegt, dass soviele Gäste nun zum ersten Mal bei der Crazy Weekl dabei waren, weiß  Thomas Heigl indes auch keine rechte Antwort. Das werde man noch analysieren.

Sinai wieder im Kommen

Eines zeigt die enormeTeilnehmerzahl von rund 120 in den beiden Wochen: Die Zeiten, in denen die meisten Reisenden einen großen Bogen um den Sinai machte, sind nun so langsam vorbei. Besonders Dahab, etwa 80 Kilometer nördlich von Sharm el Sheik, profitiert von der Entwicklung.  Hier hin zog es allerdings auch seit jeher Urlauber, die sich von anderen Touristen abheben. Dahab galt einst als Hippiehochburg und heute noch als Backpacker-Paradies.

Viel zu wenig Flüge

Eines steht dem Aufschwung derzeit noch ein wenig im Weg. Es gibt derzeit nur wenige und häufig ungünstige Flugverbindungen nach Sharm el Sheik. Viele deutsche Airlines meiden den Südlichen Zipfel des Sinais bis heute. Allerdings kommt auch hier der Markt in Bewegung. Neue und noch recht kleine Airlines, wie etwas „Small Planet“ haben diese Marktlücke erkannt und bedienen nun regelmäßig die Strecken nach Sharm el Sheik.