Angespült

»Seavolution« - die Expo 2012

Kategorie: Angespült
16.05.2012

Hans - Expo 2012

Die Expo 2012 findet aktuell noch bis zum 12. August in Yeosu, Südkorea statt. An dieser Stelle vor allem deshalb interessant, weil das Thema des deutschen Pavillons unter dem Motto »Seavolution« eine »spannende Reise von den Küsten bis zum Meeresgrund« ist. Unter der Leitung der Hamburg Messe (hier ein kleines Video zum Aufgabengebiet) gibt es eine das Projekt begleitende Webseite, aber z.B. auch eine iPhone-App, die leider außerhalb des Standes kaum Sinn macht und eher lieblos daherkommt. 

»Der lebende Ozean« liegt als Thema aber grundsätzlich nahe. Südkorea wird von drei Himmelsrichtungen aus vom Meer umrandet. Yeosu, der Name der Stadt, bedeutet zudem übersetzt: schön (»yeo«) und Wasser (»su«).

Der junge Mann im Bild ist übrigens Hans. Natürlich, denken sie. Dahinter steckt aber der in Südkorea gebräuchliche Vorname »Han« und das »s« steht angeblich für Service. Schließlich führt Hans die Besucher durch das Pavillon der deutschen Expo-Aktivitäten. 

Geheimnisvolles Mittelmeer

Kategorie: Angespült
07.05.2012

Jürgen Thomas ist Taucher und Filmemacher. Vor wenigen Tagen hat er ein kurzes Video bei Youtube bereitgestellt, entstanden in Südfrankreich, das eine Antwort auf die Frage sei soll: »Wie, im Mittelmeer kann man Tauchen?« Seine persönliche Antwort ist: »Das Leben im Mittelmeer ist vielfältig, blaue und rote Farbnuancen sind einzigartig! Das Mittelmeer ist spannend und einzigartig, wie die anderen Meere unseres Planeten. Es gibt viel zu entdecken.«

Wohl wahr. Auch wenn für manche die Musik etwas altbacken und offensichtlich wirkt, die Bilder sind durchaus als gelungen zu bezeichnen. 

Iceberg - der erste komplett weiße Orca-Bulle

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26.04.2012

Aus einer Pressemeldung (PDF) von Shifting Values: »Im Nordpazifik, östlich von Kamtschatka (Russland), wurde in der Nähe der Kommandeur-Inseln der weltweit erste erwachsene komplett weiße Orca-Bulle gesichtet. Die Wissenschaftler der Universitäten von Moskau und St. Petersburg, welche die Wale und Delfine der Region erforschen, tauften ihn auf Grund seiner zwei Meter langen und aus dem Wasser ragenden weißen Rückenflosse Iceberg. Iceberg ist vermutlich sogar der weltweit erste erwachsene Albino-Bulle und lebt in einem Familienverband mit 12 weiteren Orcas. Orca-Gruppen haben enge Familienbande und bleiben ein Leben lang zusammen. Icebergs Familie ist einer von 61 identifizierten Orca-Sozialverbänden der Region, die seit über 12 Jahren vom Far East Russia Orca Project (FEROP) erforscht werden.«

Mehr über Orcas in russischen Gewässern www.russianorca.com.

Beifang

Kategorie: Angespült
23.04.2012

Scott Edouard Martinet lebt in Paris. Nach seinem Kunststudium arbeitete er als Grafikdesigner, widmet sich aber seit geraumer Zeit vor allem der Bildhauerei. Seine bekanntesten Arbeiten sind Repliken von Tieren und Insekten. Die Bauteile dafür stammen ausnahmslos von Alltagsgegenständen wie Pfannen oder Schreibmaschinen, Autos oder Fahrrädern. Neben dem Aussehen ist etwas anderes an den Skulpturen absolut bemerkenswert: Auf der Basis von exakten Skizzen und Plänen arrangiert er alle Teil so, dass sich die gesamte Skulptur selbst trägt. Nichts hier ist gelötet, geklebt oder geschweißt. Erstaunlich.

In dieser Galerie befinden sich noch mehr Bilder. Alle Fotos © : iansanderson / Scott Eduard Martinet.

Zwergwalforschung auf eigene Faust

Kategorie: Angespült
29.03.2012

Jael Xandry und Desirée Hirschi haben eigentlich als Touristenführerinnen auf einem Ausflugsboot gearbeitet. Und zwar in den Gewässern rund um die norwegischen Lofoten. Pottwale haben hier ihr zu Hause.

Ihre Passion aber sind Zwergwale. Eine Art, die in der Forschung zu kurz kommt, wie sie finden, auch weil diese Art nicht akut vom Aussterben bedroht ist. In Norwegen speziell interessierte sich auch niemand so recht für die Minkwale bzw. Minkewale, wie sie auch genannt werden. Herauszufinden, ob diese dort überhaupt zu finden sind, wurde ihre Mission. Erst recht die weitere Erkundung ihrer Besonderheiten. Denn besonders sind die Zwergwale auf jeden Fall. So hängt die Tatsache, dass sie nicht zu den bedrohten Arten gehören, u.a. damit zusammen, dass sie kürzere Tragzeiten haben als andere Wale und ihr Jagdverhalten schnell einer veränderten Umgebung anpassen können. 

In Zusammenarbeit mit der Universität Zürich soll aus dieser Leidenschaft sogar eine Doktorarbeit werden. Für ihr Engagement drücken wir den beiden Schweizerinnen nicht nur die Daumen, sondern weisen an dieser Stelle natürlich auch auf ihre Seite Minke Research hin, wo sie ihr Engagement dokumentieren.

P.S.: Ein Zwergwal wird übrigens im Schnitt bis zu neun Meter lang.

Foto: Jael Xandry/Minke Research

Der ewige Ozean

Kategorie: Angespült
28.03.2012

Ist »der ewige Ozean« wirklich eine passende Übersetzung für »perpetual ocean«? Oder das was wir hier sehen? Wahrscheinlich nicht. »Fortwährend«, »konstant«, »unfaufhörlich«… um derlei Begriffe geht es in diesem Video, welches die Bewegungen/Strömugen der Ozeanoberflächen in der Zeit vom Juni 2005 bis Dezember 2007 als wunderbare Daten-Visualisierung zeigt. Das Computermodel dafür hört auf den Namen »Estimating the Circulation and Climate of the Ocean, Phase II (ECCO2)«. Erstellt wurde es vom Goddard Space Flight Center Scientific Visualization Studio und wird von der dahinter stehenden NASA in diversen Größen zum Download an. Wem die eingebundene Variante hier reicht empfehlen wir HD einzuschalten und auf Vollbild zu gehen.

(via und @tobetop)

Hai-Five! Und bitte lächeln.

Kategorie: Angespült
27.03.2012

Kein Photoshop, kein Fake. Behauptet jedenfalls der Telegraph

Foto: Paul Spielvogel / Caters News.

Unglaubliche Begegnung: Grauwal-Mutter hebt ihr Kalb an die Wasseroberfläche

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26.03.2012

Die Überschrift hier ist der Einfachheit halber einfach mehr oder weniger 1:1 vom Originalvideo übersetzt. Was soll man auch sonst dazu sagen? Wir sehen Aufnahmen von Whale-Watching-Touristen in San Ignacio, in der Baja California (hier ein anderer Bericht). Anstatt Abstand zu halten, suchen die Wale freiwillig den Kontakt zum Boot. Mehr noch: Eine Grauwal-Mutter hebt ihr Kalb gar von unten an, um es so näher an die Beobachter zu bringen. Was muss wahrlich beglückender Moment für die Gruppe gewesen. Diese Vermutung lassen jedenfalls die deutlich hysterischen Kommentare einer Dame im Boot zu.

Die Laguna San Ignacio ist bekannt dafür, dass Grauwale in ihre warmen, seichten Gewässer ziehen, um ihren Nachwuchs zu gebären. Im El Vizcaino Biospähren Reservat gelegen gilt die Gegend als eines der letzten Rückzugsgebiete für die Meeressäuger. Was natürlich im krassen Widerspruch zu diesem Video zu stehen scheint. Allerdings weist der Informationstext darauf hin, dass diese Art Touren stark reguliert und reglementiert sind. Genauso wie es im Video, eingangs erwähnt, tatsächlich den Anschein hat, die Mutter möchte ihren Nachwuchs den Menschen näher bringen, denn sich entfernen und in Ruhe gelassen werden. 

Wir müssen darauf vertrauen und hoffen, dass dem so ist, um dieses Video und seine unbestritten bewegenden Moment eventuell noch ein wenig mehr genießen zu können. (Auch wenn die Dame im Boot ruhig hätte ein wenig besonnener reagieren können. Nicht nur, damit das Video erträglicher wird, sondern auch, um die Wale nicht zu verstören. Was glücklicherweise anscheinend nicht der Fall gewesen ist.)

Hier der Blogeintrag von OneworldOneocean zu der Begebenheit. 

P.S.: Einer der Kommentare setzt der vermeintlichen Magie des Augenblicks noch die Krone auf, so er denn der Wahrheit entspricht:

“It’s worth mentioning that it used to be very dangerous to approach Gray Whales in the Gulf of California. The whales would assume anybody in a small boat was there to hunt, and would attack. Since hunting was banned, the whales have become much friendlier, as this video shows.”

America's Dead Sea

Kategorie: Angespült
22.03.2012

Der Saltonsee, in der Colorado Wüste Südkaliforniens gelegen, war früher ein Magnet für Touristen. Jetzt ist er ein ökologisches Desaster.

Der Saltonsee ist künstlich entstanden: Er ist die Folge eines nach heftigen Regenfällen erfolgten Dammbruchs am Colorado River im Jahre 1905, woraufhin von dort Wassermassen in das sonst ausgetrocknete Imperial Valley strömten. Es dauerte zwei Jahre, bis die Fluten unter Kontrolle gebracht werden konnten. Die Überflutung sorgte auch dafür, dass die Ortschaft Salton, eine Bahnarbeitersiedlung, die rechtzeitig evakuiert werden konnte, versank. (…) In den 1920er Jahren entwickelte sich der Saltonsee zu einem beliebten Ausflugsgebiet für die Einwohner Südkaliforniens.  (…) Da der See aber über keinen Abfluss verfügt, handelt es sich um ein sensibles Ökosystem, das zunehmend gefährdet ist. Die Schwankungen im Wasserspiegel führten in den Fünfziger und Sechziger Jahren wiederholt zu Überflutungen der angrenzenden Orte, vor allem aber bereitet der ständig zunehmende Salzgehalt Probleme; er erreicht inzwischen nahezu den Wert von 4,4%, der bereits deutlich über dem Salzgehalt von Meerwasser liegt und oberhalb dessen lediglich die Barsche überlebensfähig sind. Außerdem führt der hohe Anteil an Düngemitteln aus der Landwirtschaft in den Zuflüssen zu einer vermehrten Algenblüte und zu erhöhten Konzentrationen von Bakterien, was wiederum den Vogelbestand gefährdet. Der New River gilt als der am höchsten verschmutzte Fluss der gesamten Vereinigten Staaten. Dazu kommt eine hohe Selenkonzentration, sodass nicht selten tote Fische ans Ufer geschwemmt und Vogelsterben beobachtet werden. (…) Der See zieht heute noch rund 150.000 Besucher pro Jahr an. Der Tourismus leidet unter den sich verschlechternden Bedingungen, sodass viele der Hotels am Seeufer geschlossen und verlassen sind. Die Zukunft des Sees bleibt ungewiss, da seine Rettung große Summen und eine Umstellung der gesamten Landwirtschaft der Gegend erfordern würde. (Quelle: Wikipedia)

Was bleibt ist die Schönheit der Vergänglichkeit, salzverkrustete Skelette, Ruinen dieser einst für Spaß, Aufschwung und das gute Leben stehenden Parallelwelt. Dokumentiert in diesem großartigen Video.

Radioactive Seawater Impact Map

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15.03.2012

Die ASR hat ein Update ihrer Nachverfolgung der Verteilung von Radioaktivität nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Nordpazifischen Ozean veröffentlicht. Zu verstehen allerdings nicht wie eine sich ausbreitende Wolke, sondern … hochkompliziert, nicht unumstritten und aber hier nachzulesen. Oder ganz praktisch im gerade mal 20 sekündigen Video hier oben, sowie über eine interaktive Google Map anzusehen. Wie auch immer: nicht gut, gar nicht gut.

A Due Colori

Kategorie: Angespült
14.03.2012

Vielleicht wundert sich der eine oder die andere Leser/in, was diese Bilder hier machen. Zugegeben, mit Tauchkultur und Meereswelten haben sie nur wenig zu tun. Aber mit Wasser. Immerhin. Und Tinte (bzw. Farbe). Auch wenn diese nicht aus einem Fisch kommt.

Da wir sie dennoch ziemlich schön finden, wollen wir an dieser Stelle auf die Bilder des italienischen Illustrators/Grafikers Alberto Seveso hinweisen. Zu sehen in voller Pracht hier beim Behance Network. 

Sheperd-Wale gesichtet - und gefilmt

Kategorie: Angespült
08.03.2012

Es ist vielleicht nicht die aktuellste Nachricht, sondern bereits gut zwei Wochen alt. Aber wenn man bedenkt, dass die letzte Sichtung eines Sheperd Wals zuvor im Jahre 2006 war, vielleicht auch heute noch diesen Eintrag wert. Womit auch schon alles gesagt ist, was ein Team der Australian Antartic Division, welches eigentlich auf der Suche nach Blauwalen gewesen ist, in der Meeresenge Bass-Straße zwischen Tasmanien und Australien entdeckt. 

Der Sheperd Wal, (Tasmacetus shepherdi), ist eine Walart aus der Familie der Schnabelwale (Ziphiidae). Die Art erhielt ihren Namen zu Ehren von George Shepherd, der 1933 das erste gestrandete Exemplar in Neuseeland untersuchte.

Der Beitrag der australischen ABC News (in englischer Sprache) ist hier zu sehen.  

"Seaview" - eine Art Google Streetview für das Great Barrier Reef

Kategorie: Angespült
24.02.2012

Seit kurzem gibt es testweise ein neue Möglichkeit das weltbekannte Great Barrier Reef in Australien zu entdecken. Zusammen mit der University Of Queensland hat Google zusammen mit der Versicherungsgesellschaft Catlin Group eine Initiative ins Leben gerufen, die die bekannte Streetview-Mechanik unter Wasser bringt. Schon jetzt stehen auf seaview.org einige ausgewählte Stellen zur Erkundung bereit (unter “Demo”), um die Welt des Korallenriffs zu entdecken.

Das Projekt startet dabei eigentlich erst im September 2012, an 20 ausgewählten Stellen rund ums Riff. Zum Einsatz kommt die bekannte 360°-Kameratechnologie, mit dem Unterscheid, dass kein Auto oder Unterseeboot die Unterwasserwelt vermisst, sondern Taucher. Wir sind gespannt - und begeistert davon, wie gut das Projekt, die dazugehörige Seite und, vor allem, die Aufnahmen doch zu Silentworld passen. Technisch, inhaltlich und ästhetisch.

Link: Catlin Seaview Survey

The Blue Ocean

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23.02.2012

Wir haben schon lange kein Video mehr gepostet. Bei diesen Bildern ist es dann hoffentlich nicht so wichtig, dass sie schon etwas mehr als ein Jahr alt sind. Wir sehen ein Best Of der Aufnahmen des Jahres 2010 von Unterwasser-Filmer Howard Hall, gedreht auf den Malediven, in Alaska, Kalifornien, Costa Rica und Mexiko. Alles gefilmt mit der Red One Kamera. Die Musik stammt von Shie Rozow.

Wir empfehlen: HD und Vollbild wählen, zurücklehnen.

Verschwörung, Atlantis & Google Earth

Kategorie: Angespült
15.02.2012

Sie sehen, sie sehen (fast) nichts

Die Zeit war so freundlich bereits vor ein paar Tagen aufzuschreiben, was nicht nur tauchende Menschen kurzzeitig amüsieren dürfte, zum Spekulieren anregt oder einfach nur als Hinweis zu verstehen ist, dass Google Earth seine Unterwasserkarten aktualisiert hat. Auch alle Anderen könnte dieses Thema interessieren, beinhaltet es doch Reizworte, die in jeder Skeptiker-Top-Ten ganz oben stehen dürften: Verschwörung, Atlantis, Google. 

Google Earth versenkt Atlantis noch ein bisschen tiefer

Linien am Meeresgrund lösten 2009 Spekulationen aus: Google Earth zeige, wo Atlantis versank. Nun sind die Karten aktualisiert und der vermeintliche Fundort schwindet.

Den ganzen Artikel gibt es hier zu lesen. Was denkt ihr? 


Australien: Neue Delfinart entdeckt

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10.02.2012

In den Wissenschaftsredaktionen machen seit Kurzem die Burrunan-Delfine Schlagzeilen. Rund 150 Exemplare dieser bisher unbekannten Art der Großen Tümmler entdeckte ein Forscherteam um die Biologin Kate Charlton-Robb von der Universität Moshiba vor der Küste von Melbourne, der Hauptstadt des australischen Bundesstaats Victoria. Dabei tummeln sich die Tiere schon seit vielen Jahren in der Port-Phillip-Bucht direkt im Süden von Melbourne und den nahen Gippsland-Seen. Also auch genau vor der Nase der Wissenschaftler – nur keiner merkte, dass es sich bei diesen Tieren um eine eigene neue Art handelt. Bis das Forscherteam bei zahlreichen Untersuchungen der Schädelform und der DNA erkannte, dass diese Delfine anders sind. Sie gaben der neuen Art den wissenschaftlichen Namen Tursiops australis und gleich dazu auch den Populärnamen: Burrunan-Delfin. In der Sprache der einheimischen Aborigines steht „Burrunan“ für „Delfin“. Tursiops australis ist damit die dritte, sicher nachgewiesene Tursiops-Art. Er ähnelt dem Großen Tümmler (Tursiops truncatus), dem bekanntesten Vertreter der Delfine, hat jedoch einen kleineren Schädel und bleibt mit durchschnittlich knapp 2,6 Metern Länge auch etwas kleiner. Jedoch ist er größer als der Indopazifische Große Tümmler (Tursiops aduncus), der zum Beispiel im Roten Meer regelmäßig zu beobachten ist.

Besucher können die neue Delfinart in der Port-Phillip-Bucht während der „Dolphine & Seal Adventure Tours“ (Delfin- und Robbentouren) aus nächster Nähe erleben. Die gut organisierten, eintägigen Ausflüge bringen den Besuchern der Mornington Peninsula (eine Autostunde südlich von Melbourne) zunächst die Schönheiten des Point-Nepean-Nationalparks näher. Dann geht es für drei Stunden mit dem Schiff in die Bucht hinaus, wo sich die Delfine tummeln. Ein Besuch im Pope‘s Eyes Marinepark mit seiner facettenreichen Vogelwelt rundet die Tour ab. Eine erweiterte Variante beinhaltet zudem das Schwimmen oder Schnorcheln mit den Delfinen und Robben. Beide Möglichkeiten werden dreimal wöchentlich von Oktober bis April angeboten. Sie beinhalten auch Mittagessen und Nachmittagskaffee sowie die benötigte Ausrüstung.

Weitere Informationen zu Melbourne und Victoria auf der deutschsprachigen Website www.visitmelbourne.com/de.

Eine deutsche Broschüre ist bestellbar unter www.australien-info.de/vic.

Phoenixinseln

Kategorie: Angespült
06.02.2012

Phoenixinseln

Die Gruppe der Phoenixinseln ist  einer der jüngsten Einträge in die Liste der Weltkulturerbe. Die seit 1979 zum Inselstaat Kiribati gehörenden 410.000 km² Naturschutzgebiet wurden erst im August 2010 in die UNESCO-Liste aufgenommen. Für Touristen ist das Areal nicht, oder nicht so leicht zu erreichen. Was mit Sicherheit zum Vorteil für z.B. die rund 120 verschiedenen Arten von Korallen ist.

Eine 25minütige Dokumentation in englischer Sprache, die zu Recht den Titel »Phoenix Islands: Paradise Found« trägt, gibt es hier zu sehen. Etwas nüchterner die wesentlichsten Fakten, zu den beiden schönen Bildern in diesem Beitrag:

Die Gruppe der Phoenixinseln sind eine von drei Inselgruppen des Inselstaats Kiribati im zentralen Pazifischen Ozean. Die Inselgruppe liegt südlich des Äquators, nördlich von Samoa, östlich der Gilbert- und Elliceinseln sowie westlich der Line Islands. Sie bestehen aus acht (überwiegend) unbewohnten, weit verstreuten Atollen, die zusammen knapp 28 km² groß sind, sowie zwei separaten Korallenriffen, die ständig überflutet sind und keine Landflächen aufweisen. In der Fläche sind die großen Lagunen (die größte ist die Lagune von Kanton mit rund 50 km²) nicht enthalten, sondern nur jene Lagunen, die komplett vom Meer abgeschnitten sind und daher Binnengewässer darstellen. Die US-Territorien Bakerinsel und Howlandinsel sind der Inselgruppe im Norden vorgelagert. (Wikipedia)


In den vergangenen Wochen war die sogenannte “Phoenix Island Protected Area”, kurz PIPA, unter dem abgekürzten Namen übrigens unfreiwillig präsent in den Nachrichten weltweit. Gemeint war mit der massenhaften Erwähnung jedoch der sogenannte “Protection IP Act”, welcher zum Glück (vorerst) vor dem Aus steht.  Was jedoch absolut nichts mit der traumhaften Inselwelt zu tun hat. 

Foto-Credits: 1. National Geographic, 2. Unesco

Beluga

Kategorie: Angespült
03.02.2012

Wusstet ihr eigentlich, dass Beluga Wale ihr Essen nie kauen, sondern gleich herunterschlingen? Ein weiteres untypisches Merkmal der eigentlich Weißwal genannten Bewohner arktischer Gewässer: Sie haben einen sehr flexiblen Hals, der es ihnen erlaubt, den Kopf in alle Richtungen zu drehen. Was man im ersten Moment vielleicht nicht gedacht hätte. Unverwachsene Halswirbel machen es möglich.

Zwei Informationen, aufgeschnappt in diesem Beitrag (englisch) von Fish Journal, aus dem auch das Foto stammt. Mit dem Belugakaviar allerdings hat der Weißwal (so der offizielle deutsche Name) allerdings nichts zu tun, dieser stimmt vom Hausen. Wäre das auch geklärt.

"What Lies Under"

Kategorie: Angespült
31.01.2012

Passend zum Thema eines der aktuellen Aufmacherartikel von silentworld.eu, “PLASTIKMÜLL IN DEN MEEREN - Warum unser Abfall den Lebensraum Meer zerstört”, hat Ferdi Rizkiyanto aus Jakarta, Indonesien ein sehr eindrucksvolles Bild gestaltet. Wir zeigen “What Lies Under” in drei von ihm zur Verfügung gestellten Ausschnitten - alle gibt es hier zu sehen. Außerdem stellt er die Arbeit für alle “non profit environmental organizations” kostenlos zur Verfügung! Das Bild ist in einer besseren Auflösung bei mir zu bekommen. Einfach eine kurze Mail schreiben oder über seinen Twitter Account Kontakt aufnehmen. 

Wer beobachtet hier eigentlich wen?

Kategorie: Angespült
30.01.2012

Winter under the Sea of ​​the Canary Islands / Invierno bajo el mar de las islas Canarias” ist der Titel des kleinen Videos. Ein Ausschnitt aus der Dokumentation “Isora, story of a pod of pilot whales” in welcher eine Gruppe Grindwale vor den Kanarischen Inseln ebenso beobachtet wird, wie die Umgebung in der sie leben - und die hier zu sehen ist. Finanziert wurde das Ganze von der ”Canary Foundation Mapfre Guanarteme”, produziert von Aquawork Productions. Eine Veröffentlichung ist für Ende 2012 vorgesehen.

Bitte drehen Sie das iPad, um silentworld in vollem Umfang zu genießen!